Ein Ressort des gemeinnützigen Frauenvereins Eschlikon/Wallenwil ist der Mahlzeitendienst. Der diesjährige Ausflug der Fahrerinnen und Fahrer führte ins Toggenburg. Dabei gab es auch Jubiläen zu feiern, so ist Claudia Müller beinahe seit Beginn dabei.

Text: Margrit Brüllhardt

 

Eschlikon/Wallenwil - Die 15 Mahlzeitenfahrerinnen und Fahrer bringen täglich vom Altersheim "Zur Heimat" ein komplettes Menu zu den Dorfbewohnern, die zu Hause wohnen, aber nicht mehr selber kochen mögen. Die Fahrerinnen und Fahrer arbeiten unentgeltlich, für den eigenen Wagen erhalten sie Kilometerentschädigung.

 

Einmal im Jahr gibt es für diesen Freiwilligeneinsatz ein gutes Nachtessen gemeinsam zu geniessen, der dieses Jahr mit einem Ausflug ins Toggenburg verbunden wurde.

Mit einem Kleinbus wurde bei schönstem Wetter Ehratsrick hinter Dreien erreicht, wo Bernhard Hollenstein den Fahrerinnen und Fahrern während zwei sehr interessanten Stunden die Geschichte und das Handwerk von der Handstickerei bis zu der Handmaschinenstickerei erklärte. "Im Jahr 1890 ratterten in der Ostschweiz 18 000 Stickmaschinen, ein Grossteil davon in den Räumen sogenannter Heimsticker", erzählte Hollenstein.

 

Seit 30 Jahren dabei

Beim feinen Nachtessen mit herrlicher Aussicht im Restaurant Berghof in Aewil durfte Claudia Müller für unglaubliche 30 Jahre geleisteten Fahrzeitendienst einen Gutschein aus den Händen von Margrit Brüllhardt, Mahlzeitenorganisatorin, entgegen nehmen. Claudia Müller ist beinahe seit Beginn des Mahlzeitendienstes immer dabei. Am meisten schätzt sie das Gespräch mit den Bezügerinnen und den Bezügern.

Weitere Jubilare waren Irene Würmli mit zehn Jahren und Heinz Eggenberger sowie Jürg Brüllhardt mit je fünf Jahren.

 

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